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Archaischer Obervinschgau

Mit Exkursion über Ganglegg zum Tartscher Bühel

Foto: Christoph Gufler

Zielgruppe:
Interessierte

Referent/in:
Gufler Christoph
Landeskundler und Buchautor

Kursbetrag inkl. Imbiss
55,00 €

Ort:
Bildungshaus Schloss Goldrain

Zeiten
26.05.2018 10:00-17:00 Uhr

Das „Freilichtmuseum“ Ganglegg ist die am besten erforschte und befestigte Höhensiedlung der Bronze- und Eisenzeit im gesamten Alpenraum. Auch bedeutende Spuren der Römischen Antike sind hier zu sehen. Der karge, glazial geformte Tartscher Bühel mit seinem romanischen Kirchlein St. Veit erhebt sich weithin sichtbar über die Malser Heide und bietet einen herrlichen Panoramablick.

Die Kirche verfügte über einen karolingischen Vorgängerbau und wird von einer Asylmauer umgeben. Auf dem Gelände dieser prähistorischen Siedlungsstätte wurden neben römischen Münzen, Schalensteinen und Eisenbeilen ein 2.500 Jahre altes Hirschhorn mit rätischer Inschrift sowie Reste eines rätischen Hauses gefunden.

Programm:
10 Uhr: Waale und archäologische Ausgrabungsstätten im Obervinschgau – eine theoretische Annäherung
11.30 Uhr: kleines Mittagessen im Bildungshaus
12.30 bis ca. 17 Uhr: Exkursion

Die Exkursion beginnt mit der Fahrt der Vinschgerbahn von Goldrain nach Schluderns. Von dort geht es Richtung Vintschger Museum, in welchem sämtliche Funde aus Ganglegg zu sehen sind. Anschließend wandern wir zum Bergwaal Richtung Matschertal, queren den wilden Saldurbach und wandern über den Leitenwaal vorbei an urigen Lärchen zum „Freilichtmuseum“ Ganglegg. Von dort führt uns der Sonnensteig nach Tartsch und zum Tartscher Bühel. Rückweg zum Bahnhof von Mals und Rückfahrt mit der Vinschgerbahn nach Goldrain

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